Aktuelles - Bäckerei Wagner Geiß-Nidda ...geschmackvoll anders!

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Unser Sommerklassiker ist zurück im Brotregal 🍞🌶
👉🏻 Das Grillkästchen - saftiges Roggenschrotbrot mit Paprika, Röstzwiebeln und einer feinen Note Knoblauch 👈🏻
Perfekt fürs sonnige Grillwetter 🌞
Nach langer Vorbereitung und viel Arbeit können wir es heute endlich verraten (🥁):
Im nächsten Jahr bekommen wir erstmals unser eigenes Urgetreide 🌾für's neue Emmerbrot 🍞 direkt von Jonas' Kindergartenfreund und Landwirt Yannick vom Hof Nagel 🌱 - das macht uns unheimlich stolz und glücklich!
Ein sehr spannendes Projekt liegt vor uns, begleitet uns doch einfach dabei!
👇🏻 Alle weiteren Infos gibt’s hier 👇🏻
Wie gefällt euch das Video? Der Beitrag darf unbedingt geteilt werden! ✌🏻

Die vorletzte Station war Bäcker Frank im malerischen Riedenburg! Durch Zufall lernte ich während meiner Zeit in Waldmünchen Chef Daniel kennen - und war sofort beeindruckt von seiner Bäckerei, seiner Backphilosophie und von ihm, sodass ich mir spontan eine Woche freiräumte, um bei ihm mitzuarbeiten! 🤷🏼‍♂️

Bekannt ist Bäcker Frank vor allem wegen seiner Dinkelkrusterl, ein rustikaler Dinkelweck mit Leinsamen und Erbsenschrot, seines Dinkelvollkornbrotes mit Sonnenblumenkernen, dem 3-Stufen-Roggennatursauerteig, der all den Broten einen einzigartigen Charakter verleiht, und den super saftigen Seelen, die teilweise noch mit Käse 🧀 verfeinert werden.
Was ich neu kennenlernen durfte war das Kiachl, ein echter Zungenbrechen 👅 für uns Hessen, aber eine echte bayerische Spezialität. Kurz erklärt wird hier mit sehr viel Fingerspitzengefühl ein Kräppelteigling hauchdünn ausgezogen und in Siedefett ausgebacken. Die hauchdünn ausgezogene Mitte ist sehr knusprig, umgeben vom dickeren und lockeren Rand (Bild unten links). Verfeinert wird die Leckerei mit Staubzucker oder Rosinen. Besonders witzig sind die vielen Sagen über die beliebten Kiachl 📜
Nebenbei waren wir noch auf der iba, der internationalen Bäckermesse in München, und durften uns von den neusten Produkten und Techniken inspirieren lassen.

Rundum war es eine wunderbare und sehr lehrreiche Woche für mich. Ich bin froh Bäcker Frank als echten Geheimtipp 🧐🤫 entdeckt zu haben. Danke dem gesamten Team in der Backstube, besonders Karin und Daniel für eure Gastfreundschaft, Herzlichkeit und die Erfahrungen. Ich konnte viel mitnehmen! 👍🏻😊

So langsam endet dann meine Reise 🎒Eine letzte Station wartet noch, auf die ich mich sehr freue! Seid gespannt ✌🏻

Und so schnell sind wieder vier Wochen vergangen - Was bleibt sind wunderbare Erfahrungen!

In der Holzofenbäckerei 🔥 von Reinhold Hollerbach auf dem Demeter Hof Gut Wulfsdorf 🌿 nördlich von Hamburg ⚓️ durfte ich ein ganz besonderes Konzept kennenlernen: Brote aus dem 60 Tonnen schweren Holzbackofen in Verbindung mit einer speziellen Teigführung zeichnen Reinholds Philosophie aus. Darüber hinaus habe ich an zwei Backevents mitgewirkt und das Hofleben genossen, welches ich so noch nicht erlebt habe! Sobald nämlich alle Brote eingeschossen wurden und die Sonne aufging, wurden erstmal die Hühner von uns rausgelassen 🐓🥚 Für unseren Hefeteig haben wir anschließend frische Rohmilch aus der Hofmolkerei geholt 🐮🥛

Vielen Dank für diese Eindrücke, besonders aber für Reinholds Menschlichkeit - Ich konnte viel von dir lernen!

Und ausgerechnet am letzten Arbeitstag habe ich zwei Stunden verschlafen 😴 Peinlich, oder?! 🙈

Wir hätten einen echten Traumjob zu vergeben - denn irgendwie müssen unsere leckeren Backwaren ja in den Laden kommen 🤷🏼‍♂️
Sie wären Teil in einem kleinen familiären Team, haben eine verantwortungsbewusste Aufgabe mit dem Ausliefern des Backwerks, welches mit allergrößter Liebe gebacken wurde und natürlich immer ein warmes Auto mit dem Duft frisch gebackener Köstlichkeiten...
Worauf warten? Unsere Wagner-Familie freut sich auf Sie!


Auf ging‘s in den Norden zur Igel-Bäckerei Holste! Hier in Sottrum hatte ich wirklich ein paar tolle Wochen: Super Arbeitsklima, nette Kollegen und traditionell handwerklich hergestellte Backwaren in hoher Qualität!
Und warum nun Igel-Bäckerei? Markenzeichen ist das 500g runde Roggenvollkornbrot der „🦔“, welches schon seit Ewigkeiten das Aushängeschild von Holste ist. Übrigens ebenso wie der Butterkuchen - ein Gedicht! Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen, wie viele Kuchenplatten ich davon gegessen habe 🙈🥧 Das Rezept durfte ich glücklicherweise mitnehmen 🤗📝
Vielen Dank also Jörn Holste und dem gesamten 🦔-Team für die lehrreiche und interessante Zeit in eurer Natur Pur Backstube und das Abschiedsgeschenk - eine schöne Geste 🙏🏻 Es hat richtig Spaß mit Euch gemacht.


Die dritte Station auf meiner Walz: Bäcker Max Kugel in Bonn! Kleiner Laden, dahinter eine noch kleinere Backstube, lässiger Typ, 10 Sorten Brot - das war‘s!
Durch Max’s „Road to Bakery“ 🌍 hat jede Brotsorte seine eigene Geschichte und ist in super Qualität gebacken!
Vielen Dank für die interessanten Eindrücke deines speziellen Konzeptes - Wir sehen uns! ✌🏻
Von Ober- nach Niederbayern, genauer gesagt direkt in Backstube der Bäckerei & Konditorei Steinleitner, bekannt als „Bayerns bester Bäcker“ aus der ZDF-Sendung „Deutschlands bester Bäcker“.
Ich konnte wieder sehr viele neue und spannende Eindrücke gewinnen: Mir wurde die lange und optimale Teigführung der original französischen Baguettes gezeigt, für die die Steinleitners weit über die Grenzen Straubings bekannt sind. Walnuss, Aprikose-Rosmarin, Sepia-Cranberry und das Afrika-Baguette sind nur ein paar der vielen Baguettevariationen.🥖
Beeindruckend auch das Hausbrot „1812“, ein 2kg-Laib, der passend zum 200-jährigen Straubinger Volksfestes kreiert wurde und täglich das Brotregal schmückt.
Außerdem wurde mir die geheime Gewürzmischung der Kräuterkruste verraten, die sogar Sternekoch Johann Lafer ins Schwärmen brachte! 🌿🌱
Ihr merkt also, die Steinleitners sind bekannt für ihre Brote... 🍞
Ich möchte mich sehr bei Markus und Stefanie und dem ganzen Backstubenteam für die schöne und lehrreiche Zeit bedanken! Wir sehen uns bald wieder. 👋🏻
Jetzt freue ich mich schon auf meine nächste Station - etwas ganz Besonderes. Nur so viel: Es geht nach Bonn!
Pfui Gott, euer Jonas 👨🏼‍🍳
Servus aus München ✌🏻
 
Dieses Jahr habe ich die Möglichkeit "auf die Walz" zu gehen und in verschiedenen Bäckereien in ganz Deutschland zu arbeiten.
Meine erste Station war die Lokalbäckerei BrotZeit in Grünwald. Hier habe ich zum ersten Mal mit Bio-Rohstoffen 🌱 gebacken, lernte neue Sauer- und Vorteige kennen und wurde in das Geheimnis der bayrischen "Brezn" 🥨 eingeweiht. Die Besonderheit der Bio-Bäckerei ist die Aufteilung einer zentralen Produktion in Brot-, Semmel- und Süssbackstube mit jeweils einem dazugehörigen Laden.

Vielen Dank an Nico & Manuel und das gesamte Team für die herzliche Aufnahme und die wirklich interessante Zeit bei euch, mit einer überragenden Überraschung am Ende ⚽️😉!

Ich halte euch weiterhin auf dem Laufenden... Vergelt’s Gott, euer Jonas
Bericht zum 1-jährigen Filialjubiläum in Nidda



















andesmeister der hessischen Bäckerjugend
 
 
7 1/2 Stunden Backen unter dem Motto "Märchen" sind geschafft! Dabei sind zwei ideenreiche Weizenmischbrote, kreatives Klein- und Partygebäck, märchenhafte Plundergebäcke, ein Schaustück und eine Torte entstanden.
Die Arbeit hat sich gelohnt - Jonas hat den Leistungswettbewerb der innungsbesten Bäcker im BZ Bildungszentrum Kassel gewonnen und sich damit für den Bundesentscheid in Weinheim qualifiziert. Hier wird er Hessen bei der deutschen Meisterschaft der Bäckerjugend vertreten!
ut erholt und mit neuen Ideen sind wir wieder aus unserem Sommerurlaub zurück und freuen uns, endlich wieder loslegen zu dürfen!
Neu aus unserer Backstube gibt es ab jetzt saftige Nuss- und Mohnstriezel sowie leckere Mürbeteigherzen.

onas Wagner ist die Begeisterung deutlich anzusehen. Seine Augen leuchten, er gestikuliert, zeichnet mit Armen und Händen Formen in die Luft, beschreibt Einzelheiten. Der junge Mann schwärmt aber nicht wie andere Gleichaltrige von einem tollen Motorrad oder einem schnellen Auto. Nein, es ist seine Berufung, von der er enthusiastisch erzählt: Er ist Bäcker mit Leib und Seele.

Jonas Wagner wurde die Liebe zum Bäcker-Handwerk in die Wiege gelegt. Das Familienunternehmen der Wagners besteht in der sechsten Generation und hat seinen Ursprung in Florstadt-Stammheim. Vor 50 Jahren siedelte der Betrieb mit heute 15 Mitarbeitern nach Geiß-Nidda, dem Heimatort seiner Oma Doris, um. Dass sein Vater Carsten und seine Mutter Regina meist in der Backstube beziehungsweise im Laden standen, hat den 21-Jährigen nie gestört. „Meine Eltern hatten immer Zeit für mich und auch für meine Schwester Lea. Wenn irgendwas war, bin ich einfach in die Backstube gegangen.“ Und durfte dort von klein auf „helfen“, wie ein Foto des damals Einjährigen an der Seite seines Opas Ewald belegt. Dass sich die Tätigkeiten im Laufe der Jahre veränderten und Jonas Wagner eine wichtige Hilfe wurde, liegt auf der Hand.

Dennoch hatte er nicht immer den Wunsch, in die Fußstapfen des Opas und des Vaters zu treten und den elterlichen Betrieb zu übernehmen. „Mein Jugendtraumberuf war Pilot“, sagt der 21-Jährige. „Aber wenn man in einem Familienbetrieb aufwächst, ist die Berufswahl doch irgendwie vorgegeben“, ergänzt er mit einem Grinsen.

Als 16-Jähriger besuchte Jonas Wagner mit seinen Eltern eine Bäckermesse in Stuttgart und sah, welche vielfältigen Möglichkeiten dieser Handwerksberuf bietet. „Da stand fest, dass ich Bäcker werde.“ Und: „Es gibt nichts Schöneres für mich, als morgens im Laden den Duft von frisch gebackenem Brot und Brötchen zu riechen.“

Der junge Mann absolvierte in drei Bäckereien kurze Praktika. Die Abläufe im heimischen Betrieb kannte er in- und auswendig, aber ihm war wichtig, „noch was Anderes zu sehen“. Eines wurde ihm dabei schnell klar: „Eine Beschäftigung in einer Großbäckerei kam für mich nicht infrage.“

Die Bäckerlehre fest im Blick, machte er vor zwei Jahren Abitur, begann im September seine Ausbildung. Aber nicht bei Vater Carsten in Geiß-Nidda, sondern in einer Landbäckerei in Neuhof-Hauswurz. Erneut war der Wunsch, Neues, Unbekanntes zu sehen und zu lernen, Antrieb für die Auswahl des Ausbildungsbetriebes.

Keine zwei Jahre später ist Jonas Wagner bereits Geselle. Aufgrund seiner guten Leistungen wurde die Ausbildungszeit um ein Jahr verkürzt. Und: Der 21-Jährige hat sowohl die theoretische als auch die praktische Abschlussprüfung jeweils mit der Traumnote eins bestanden. „In der praktischen Prüfung mussten in sechseinhalb Stunden Roggenmischbrote, verschiedene Brötchen, Hefezöpfe und herzhafte Snacks aus Blätterteig hergestellt werden“, erklärt der frischgebackene Geselle. Bei bestimmten Zutaten, etwa beim Mehl, war die Menge vorgegeben. So kam es auf die individuelle Rezeptur der Backwaren an. Beim Brot mischte Jonas Wagner beispielsweise Kümmel unter. „Das ist typisch in der Fuldaer Region und wird gerne gegessen.“

Richtig kreativ waren seine Blätterteigsnacks. Weil mediterrane Varianten schon weit verbreitet sind, wurde in der Geiß-Niddaer Backstube eine besondere Füllung ausgetüftelt: gewürzte Schmandcreme, Handkäse, frische Zwiebeln und Kümmel – die „Handkäs‘ mit Musik“-Snacks waren kreiert. Auch wenn er mit seinen Backwaren optisch und geschmacklich voll ins Schwarze bei den Prüfern traf, musste er sich in einem Punkt Kritik gefallen lassen. „Bei den Snacks hatte ich zur Dekoration einen Bembel mit Getreideähren stehen. Obermeister Uwe Rumpf meinte, ich hätte diesen besser mit Apfelwein befüllt...“ Auswirkungen auf die Note hatte dieser nicht unbedingt ernst gemeinte Rat nicht.
Jonas Wagner nimmt als Innungsbester jetzt am Landesentscheid der hessischen Bäckerjugend im September in Kassel teil. Auch wenn er sich auf diesen Wettstreit mit anderen ehemaligen Auszubildenden freut, hat der 21-Jährige schon wieder andere Ziele im Blick: Ab Januar wird er den Meisterkurs an der Akademie des deutschen Bäckerhandwerks in Weinheim besuchen. Und dazwischen will er in verschiedenen Bäckereien weitere Erfahrungen sammeln. Etwa in Bayern, um regionale Spezialitäten kennenzulernen.

Ein Handwerk zu erlernen, schließen viele Jugendliche grundsätzlich aus. Ein weiteres Hindernis, um den Bäckerberuf in Betracht zu ziehen, sind die Arbeitszeiten. Für Jonas Wagner ist das kein Problem. Auch in seinem Freundeskreis hat das bislang keine Rolle gespielt. „Der Beruf hat bei vielen jungen Menschen leider ein verstaubtes Image“, weiß er. „Ich versuche aber zu vermitteln, dass es ein unheimlich kreativer, vielseitiger und abwechslungsreicher Beruf ist, in dem kaum Grenzen gesetzt sind.“ Offensichtlich gelingt das. „Bei Veranstaltungen oder Feiern, insbesondere wenn ich dafür etwas gebacken oder eine Torte gemacht habe, werde ich regelrecht ,interviewt‘, muss die Herstellung erklären, Produktionsabläufe schildern.“ Die große Akzeptanz in seiner Umgebung liegt vermutlich auch daran, dass man ihm anmerkt, dass er – wie schon seine Großeltern und Eltern – mit Leidenschaft seinem Beruf nachgeht. Das schlägt sich auch in neuen Backwaren nieder: Die Rezepte für das Hohensteiner-Vollkorn-Brot und das Landbaguette mit französischem Mehl, die die Bäckerei Wagner anbietet, stammen von ihm.

Besonders wichtig ist Jonas Wagner die Qualität. „Wir Bäcker arbeiten mit natürlichen Rohstoffen. Es ist immer wieder schön, zu erleben, wie daraus leckere und hochwertige Backwaren entstehen.“ Das Ziel des 21-Jährigen: „Den Menschen aus Nidda und der Umgebung die ehrlichen Produkte eines echten Handwerksbäckers schmackhaft zu machen.“

napp 20 Jahre liegen zwischen den beiden Bildern, nun ist es offiziell und wir freuen uns sehr den nächsten Bäcker, und damit die mittlerweile 7. Generation in unserer Familie zu haben!
Jonas hat als Innungsbester die Gesellenprüfung bestanden und hat sich somit gleichzeitig für den Leistungswettbewerb der hessischen Bäckerjugend qualifiziert.

gal ob Gewinnspiele, neue Produkte oder Events. Hier erfahren Sie immer, was es Neues beim Bäcker Wagner gibt!





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